Fahrschule · Berufskraftfahrerschule

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Führerscheine

Dein Weg zum Führerschein

Vom Roller bis zum Sattelzug und von der ersten Frage bis zur bestandenen Prüfung. Hier steht, was auf Dich zukommt.

Auto und Motorrad auf einer Brücke über einen Stausee im Sauerland

1. Beratung

Welche Klasse passt zu Dir, was kostet sie, wie lange dauert sie.

2. Anmeldung + Antrag

Den Führerscheinantrag stellen wir für Dich – Du bringst die Unterlagen.

3. Theorie + Praxis

Vierzehn Unterrichte, dann die Grundausbildung und Sonderfahrten.

Beratung

16 Führerscheinklassen – welche ist die richtige? Darum beginnt der Führerschein bei uns mit einer Beratung.

Beratung zum Führerschein

16 Führerscheinklassen, welche ist die richtige? Was darf man damit heute eigentlich noch fahren? Was bedeuten die Schlüsselzahlen? Wie hoch sind die Kosten? Stufenführerschein, was ist das? Wie lange dauert die Ausbildung? Wie oft muss ich zum Unterricht kommen?

Dies sind nur einige wenige Fragen, die unsere Kunden immer wieder beschäftigen. Darum beginnt der Führerschein bei uns mit einer individuellen Beratung. Wir nehmen uns gerne die Zeit, um Dir alle Deine Fragen zu beantworten – und das vollkommen kostenlos. Zudem haben wir bestimmt auch den einen oder anderen Tipp für Dich, wie Du Zeit und Geld sparen kannst.

Vereinbare einfach einen Beratungstermin mit uns oder komm zu den Beratungszeiten in unsere Fahrschule. Du kannst gerne auch einen Freund oder eine Freundin mitbringen.

Beratung zum Förderprogramm für Berufskraftfahrer

Die Mitarbeiter der Arbeitsagenturen halten viele interessante Möglichkeiten für eine Förderung bereit. Und als TÜV-zertifizierter Bildungsträger für Güter- und Personenverkehr bieten wir Dir ein umfassendes Bausteinsystem für die flexible Aus- und Weiterbildung an.

Sämtliche Bausteine können einzeln belegt werden und sind gemäß Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) zur Förderung anerkannt. Selbstverständlich kannst Du bei uns auch die Bildungsgutscheine aller öffentlichen Ämter nutzen. Gerne beraten wir Dich und zeigen Dir die verschiedenen Möglichkeiten auf.

Führerscheinklassen im Überblick

Du bist nicht ganz sicher, was ein Autoführerschein genau beinhaltet? Du weißt nicht, ob Du damit auch Roller fahren darfst? Und was ist eigentlich mit Anhängern?

Um genau diese Fragen zu klären, haben wir Dir hier eine Übersicht der Fahrerlaubnisklassen zusammengestellt. Viel Spaß beim Stöbern!

Klasse B

Auto

Was darf ich fahren?

Kraftfahrzeuge – ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2 und A – mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 3500 kg, die zur Beförderung von nicht mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg oder mit Anhänger über 750 kg zulässiger Gesamtmasse, sofern 3500 kg zulässige Gesamtmasse der Kombination nicht überschritten wird).

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
18, 17 Jahre beim begleiteten Fahren
Ausbildung:
Theorie und Praxis
Prüfung:
Theorieprüfung und praktische Prüfung
Eingeschlossen:
L, AM

Klasse B96

Auto +

Was darf ich fahren?

Die Fahrerlaubnis der Klasse B kann mit der Schlüsselzahl 96 erteilt werden für Fahrzeugkombinationen bestehend aus einem Kraftfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg, sofern die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination 3500 kg überschreitet, aber 4250 kg nicht übersteigt.

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
18, 17 Jahre beim begleiteten Fahren
Ausbildung:
Fahrerschulung Theorie + Praxis
Prüfung:
keine

Klasse BE

Auto + Anhänger

Was darf ich fahren?

Fahrzeugkombinationen, die aus einem Zugfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger oder Sattelanhänger bestehen, sofern die zulässige Gesamtmasse des Anhängers oder Sattelanhängers 3500 kg nicht übersteigt. Max. zulässige Gesamtmasse der Kombination: 7 t.

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
18, 17 Jahre beim begleiteten Fahren
Ausbildung:
Praxis
Prüfung:
praktische Prüfung
Vorbesitz:
Klasse B
Eingeschlossen:
B, L, AM

Klasse AM

Kleinkrafträder und Leichtkraftfahrzeuge

Was darf ich fahren?

Zwei- und dreirädrige Kleinkrafträder sowie vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge; max. 45 km/h bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit; Elektromotoren bis 4 kW, Verbrennungsmotor bis 50 cm³ Hubraum.

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
15
Ausbildung:
Theorie und Praxis
Prüfung:
Theorieprüfung und praktische Prüfung

Klasse A1

Leichtkrafträder

Was darf ich fahren?

Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von bis zu 125 cm³ und einer Motorleistung von nicht mehr als 11 kW, bei denen das Verhältnis der Leistung zum Gewicht 0,1 kW/kg nicht übersteigt, und dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern und einem Hubraum von mehr als 50 cm³ bei Verbrennungsmotoren oder einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und mit einer Leistung von bis zu 15 kW.

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
16
Ausbildung:
Theorie und Praxis
Prüfung:
Theorieprüfung und praktische Prüfung
Eingeschlossen:
AM

Klasse A2

Krafträder bis 35 kW

Was darf ich fahren?

Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einer Motorleistung von nicht mehr als 35 kW, bei denen das Verhältnis der Leistung zum Gewicht 0,2 kW/kg nicht übersteigt.

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
18
Ausbildung:
Theorie und Praxis
Prüfung:
Theorieprüfung und praktische Prüfung
Eingeschlossen:
A1, AM

Klasse A

Krafträder

Was darf ich fahren?

Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von mehr als 50 cm³ oder mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer Leistung von mehr als 15 kW.

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
24 Jahre (Direkterwerb), 20 Jahre (Stufenerwerb), 21 Jahre (für Trikes)
Ausbildung:
Theorie und Praxis
Prüfung:
Theorieprüfung und praktische Prüfung
Eingeschlossen:
A1, AM

Klasse L

Traktor klein

Was darf ich fahren?

Land- oder forstwirtschaftlich genutzte Zugmaschine ≤ 40 km/h bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit; mit Anhängern ≤ 25 km/h; selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Stapler und andere Flurförderzeuge (auch mit Anhänger) mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit ≤ 25 km/h.

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
16
Ausbildung:
Theorie
Prüfung:
Theorieprüfung

Klasse T

Traktor groß

Was darf ich fahren?

Land- oder forstwirtschaftlich genutzte Zugmaschine ≤ 60 km/h bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit, bei Fahrern unter 18 Jahren ≤ 40 km/h; land- oder forstwirtschaftlich genutzte selbstfahrende Arbeitsmaschinen ≤ 40 km/h bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit.

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
16
Ausbildung:
Theorie und Praxis
Prüfung:
Theorieprüfung und praktische Prüfung
Eingeschlossen:
L, AM

Klasse C

Lkw über 7,5 t

Was darf ich fahren?

Kraftwagen über 3,5 t zG; Anhänger bis 750 kg zG.

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
21
Prüfung:
Theorieprüfung und praktische Prüfung
Vorbesitz:
Klasse B
Eingeschlossen:
C1, B, L, AM
Geltungsdauer:
5 Jahre

Klasse CE

Lkw über 7,5 t + Anhänger

Was darf ich fahren?

Kraftwagen über 3,5 t zG; Anhänger über 750 kg zG.

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
21
Prüfung:
Theorieprüfung und praktische Prüfung
Vorbesitz:
Klasse C
Eingeschlossen:
C1E, BE, T
Geltungsdauer:
5 Jahre

Klasse D1

Kleiner Bus

Was darf ich fahren?

Kraftfahrzeuge, die zur Beförderung von nicht mehr als 16 Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind und deren Länge max. 8 m beträgt – auch mit Anhänger bis 750 kg zGM.

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
21 (18 Jahre in der Ausbildung zum Berufskraftfahrer oder zur Fachkraft im Fahrbetrieb)
Ausbildung:
Theorie und Praxis
Prüfung:
Theorieprüfung und praktische Prüfung

Klasse D1E

Kleiner Bus mit Anhänger

Was darf ich fahren?

Kombination aus Kraftfahrzeug der Klasse D1 und einem Anhänger über 750 kg zGM.

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
21 (18 Jahre in der Ausbildung zum Berufskraftfahrer oder zur Fachkraft im Fahrbetrieb)
Ausbildung:
Praxis
Prüfung:
praktische Prüfung
Vorbesitz:
Klasse D1
Eingeschlossen:
BE

Klasse D

Bus

Was darf ich fahren?

Bus, der zur Beförderung von mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut ist; Anhänger bis 750 kg zG.

Wo liegen die Hürden?

Mindestalter:
24
Prüfung:
Theorieprüfung und praktische Prüfung
Vorbesitz:
Klasse B
Eingeschlossen:
D1
Geltungsdauer:
5 Jahre

Theorie

Bei uns hast Du die Wahl – ob nun in 7 Tagen oder in 7 Wochen, ob in den Ferien oder im Alltag. Wir haben für jeden die passende Lösung parat. Du entscheidest selbst, was am besten zu Dir passt – warum nach anderen richten?

Deine Vorteile

  • Wir haben die Lösung für Dein Zeitproblem: 14 Unterrichte – nur 7 Mal kommen
  • Kompaktkurse – Theorie in 7 Tagen möglich
  • Fahrplan für die Theorie – keine Stunde zu viel durch individuelle Planung
  • Prüfungsfragentraining zusammen mit einem Fahrlehrer in der Fahrschule

Praxis

In der Fahrschule Schnier + Voss haben wir Deinen persönlichen Schlachtplan für die praktische Ausbildung gemacht. Dieser Schlachtplan hat je nach Lerntyp verschiedene Gewichtungen. Und damit Du immer weißt, woran Du bist, gibt es bei uns einen Stufenplan, der im Ausbildungsbarometer festgehalten wird. Woraus die praktische Ausbildung besteht:

Grundausbildung

  • Hier wird der Grundstein der Ausbildung gelegt
  • Es gibt keine Mindeststunden
  • Bestimmte Aufgaben sind jedoch vorgeschrieben

Sonderfahrten

  • Hier wird auf die Grundausbildung aufgebaut
  • Du musst auf der Autobahn, Landstraße und bei Dunkelheit fahren
  • Eine Anzahl an Stunden und Aufgaben ist vorgeschrieben

Deine Vorteile

Auto

  • CARL – der ideale Stress- und Peinlichkeitskiller
  • Ausbildungsbarometer
  • Schulungen auf Kleinwagen, Benziner möglich – damit es auch nach der Fahrschule mit der Kupplung klappt
  • Deinen Prüfort in der Hosentasche
  • Automatikausbildung – wir haben das passende Auto
  • Mehr als 15 Fahrlehrer zur Auswahl – so musst Du nicht lange auf Fahrstunden warten
  • Führerschein in 14 Tagen möglich

Zweiräder

  • Schutzkleidung in allen gängigen Größen
  • Schulung von Motorrad zu Motorrad
  • Hochwertige Bikes – natürlich mit ABS
  • Bikes in verschiedenen Größen – für große und kleine Personen das richtige Motorrad
  • Unsere Profis werden jedes Jahr in den Alpen geschult
  • Biker-Lokalitäten in Bad Fredeburg, Meschede und Siedlinghausen

Lkw und Bus

  • Eigene Fahrschul-Trucks
  • Super Komfort
  • Wechselbrücke, Ladebordwand, Glieder- und Starrdeichsel
  • Experten für den zukünftigen Profi – Fahrlehrer, die auf Berufskraftfahrer spezialisiert sind

Prüfung

Mit der praktischen Prüfung beendest Du Deine Führerscheinausbildung bei Schnier + Voss.

Wir bereiten Dich auf Deine praktische und theoretische Prüfung vor. Das zeigen seit Jahren unsere Prüfungsergebnisse, die weit über dem Durchschnitt liegen.

So läuft sie ab

Die praktische Prüfung ist die finale Hürde. Nimmst Du sie, hast Du Deinen Führerschein. Dein Ausbildungsbarometer gibt Dir die Sicherheit der Prüfungsreife. Dein Fahrprüfer beurteilt Deine Leistungen übrigens mit einem ähnlichen System.

Wir werden mit Dir frühzeitig den Prüftermin planen und ganz gezielt darauf hinarbeiten. Als Vorbereitung hast Du bei uns außerdem die Möglichkeit, eine Prüfungssimulation zu absolvieren.

Die Spielregeln

Die Anforderungen an die Prüfung sind gesetzlich festgelegt. Dank unserer Vorbereitung wird es Dir sicher gelingen zu zeigen, dass Du:

  • die maßgeblichen gesetzlichen Vorschriften für das Führen von Kraftfahrzeugen kennst
  • mit den Gefahren des Straßenverkehrs und den zu ihrer Abwehr erforderlichen Verhaltensweisen vertraut bist
  • über die technischen Kenntnisse zum sicheren Führen eines Kraftfahrzeuges verfügst und diese anwenden kannst
  • Deine Fahrweise umweltbewusst und energiesparend ist

Worauf es in der praktischen Prüfung ankommt

Fahrtechnische Vorbereitung

  • Sitz, Kopfstütze und Lenkrad richtig einstellen
  • Sicherheitsgurt anlegen
  • Rückspiegel richtig einstellen
  • Während der Fahrt auf eine korrekte Lenkradhaltung achten

Anfahren

  • Vor und beim Anfahren insbesondere den rückwärtigen Verkehr sorgfältig beobachten
  • Den ersten Gang nur zum Anfahren benutzen – in der Ebene nach etwa einer Fahrzeuglänge in den zweiten Gang schalten

Gangwechsel

  • Möglichst energiesparend fahren: frühestmöglich in den nächsthöheren Gang schalten
  • Faustregel: bis 50 km/h sollen mindestens die ersten vier Gänge verwendet werden

Steigungen und Gefällstrecken

  • Gas, Kupplung und Bremse beim Anfahren in einer Steigung richtig bedienen
  • Anfahren ohne Handbremse ist kein Fehler, sofern das Fahrzeug nicht wesentlich zurückrollt

Verkehrsbeobachtung

  • Während der gesamten Fahrt den nachfolgenden Verkehr über die Rückspiegel beobachten
  • Verkehrszeichen und -einrichtungen rechtzeitig erkennen und angemessen darauf reagieren
  • Sich weder durch die Fahrzeugbedienung noch durch Anweisungen des Prüfers ablenken lassen

Fahrgeschwindigkeit

  • Die Geschwindigkeit der jeweiligen Verkehrslage anpassen
  • Nicht übertrieben langsam fahren – das ist unzulässig
  • Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auch dann nicht überschreiten, wenn der Verkehr schneller fließt; kurzfristige unwesentliche Überschreitungen beanstandet der Prüfer nicht
  • Beim Beschleunigen unnötig hohe Motordrehzahlen vermeiden

Abstand

  • Immer und bei allen Geschwindigkeiten den notwendigen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten

Überholen und Vorbeifahren

  • Höchstens bis zum Sicherheitsabstand aufschließen
  • Den Verkehrsraum vor dem vorausfahrenden Fahrzeug beobachten
  • Nach hinten beobachten – Rückspiegel und gegebenenfalls ein Blick in den toten Winkel
  • Vor dem Ausscheren blinken
  • Ohne Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs und ohne Behinderung des Gegenverkehrs ausscheren
  • Zügig überholen, mit ausreichendem Seitenabstand
  • Vor dem Wiedereinscheren blinken
  • Ohne Behinderung des Überholten einordnen
  • An parkenden und haltenden Fahrzeugen sowie an Hindernissen mit ausreichendem Abstand, angemessener Geschwindigkeit und genügender Verkehrsbeobachtung vorbeifahren

Kreuzungen, Einmündungen, Kreisverkehre und Bahnübergänge

  • Den Verkehr sorgfältig beobachten
  • Die Geschwindigkeit rechtzeitig anpassen
  • Rechtzeitig bremsbereit sein
  • Ausreichend große Lücken nutzen und unnötiges Zögern vermeiden
  • In Vorfahrtstraßen ohne wesentliche Behinderung einfahren
  • Bei vorhersehbarem längerem Halt den Motor abstellen

Abbiegen und Fahrstreifenwechsel

  • Nach links: Innenspiegel und linken Außenspiegel benutzen; nach rechts entsprechend den rechten
  • Nach ausreichender Verkehrsbeobachtung rechtzeitig blinken
  • Wo nötig zusätzlich den toten Winkel prüfen – etwa bei Radwegen, Gleisanlagen oder beim Fahrstreifenwechsel
  • Vor dem Abbiegen den entgegenkommenden, den nachfolgenden und den Querverkehr beobachten
  • Rechtzeitig und klar erkennbar einordnen, auch in Einbahnstraßen und unter Beachtung des Fahrradgegenverkehrs
  • Auf langsamere Verkehrsteilnehmer achten, etwa Radfahrer
  • Nicht unnötig weit auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs geraten und unnötiges Ausholen vermeiden

Fußgänger und Haltestellen

  • Sich Fußgängern auf der Fahrbahn nur so nähern, dass sie beim Überqueren das Gefühl der Sicherheit behalten
  • Auf richtiges Verhalten an Fußgängerüberwegen achtet der Prüfer besonders
  • An haltenden Straßenbahnen sowie Linien- und Schulbussen nur vorsichtig vorbeifahren
  • Schrittgeschwindigkeit, Überholverbote bei Annäherung an die Haltestelle und das richtige Verhalten gegenüber losfahrenden Omnibussen beachten

Außerorts – vorausschauend fahren

  • Verkehrsraum und Fahrbahnränder beobachten
  • Nachfolgenden Verkehr über die Rückspiegel beobachten, im Nahbereich den toten Winkel prüfen
  • Einmündende und kreuzende Straßen schon aus größerer Entfernung beobachten
  • Rechtzeitig auf entgegenkommende Fahrzeuge, andere Verkehrsteilnehmer, Engstellen, Verkehrszeichen, Fahrbahnmarkierungen und Hindernisse reagieren
  • Die Geschwindigkeit anderer richtig einschätzen
  • Deutlich fahren – rechtzeitig Geschwindigkeit anpassen, blinken, einordnen
  • Bei gefährlicher Fahrbahnbeschaffenheit richtig verhalten, etwa bei Nässe, Laub oder Rollsplitt
  • In Steigungen und Gefällen angepasste Geschwindigkeit und zweckmäßige Gangwahl
  • Nach Vorwegweisern und Wegweisern fahren
  • Vor absehbarem Anhalten ohne Gas und ohne Zurückschalten den Schwung nutzen
  • Unnötiges Bremsen und Beschleunigen vermeiden

Außerorts – Fahrbahnbenutzung

  • Das Rechtsfahrgebot beachten
  • Ausreichenden Abstand zum Fahrbahnrand einhalten
  • Richtig und spurtreu innerhalb des Fahrstreifens fahren
  • Ein- und Ausfädelungsstreifen ausnutzen
  • Richtig den Fahrstreifen wechseln

Außerorts – höhere Geschwindigkeiten

  • So schnell fahren, wie Sicht-, Verkehrs-, Straßen- und Witterungsverhältnisse es zulassen – höchstens mit zulässiger Höchst- beziehungsweise Richtgeschwindigkeit
  • An Fahrbahnverlauf und -beschaffenheit anpassen, etwa in Kurven oder bei Wechsel des Fahrbahnbelags
  • Nicht ohne triftigen Grund langsam fahren
  • Abstand halten
  • Überholmöglichkeiten ausnutzen

Abschluss der Fahrt

  • Das Fahrzeug verkehrsgerecht abstellen, so dass sicher be- und entladen oder ein- und ausgestiegen werden kann
  • Gegen Wegrollen sichern – Gang einlegen und Feststellbremse betätigen, in Steigung und Gefälle doppelt
  • Gegen unbefugte Benutzung sichern
  • Vor und beim Öffnen der Tür den Verkehr beobachten

Die zehn Todsünden

Trotz sonst guter Leistungen gilt die Prüfung als nicht bestanden und wird beendet, wenn ein erhebliches Fehlverhalten festgestellt wird.

  • Gefährdung oder Schädigung
  • Grobe Missachtung der Vorfahrt- und Vorrangregelung
  • Nichtbeachten von „Rot“ bei Lichtzeichenanlagen oder entsprechenden Zeichen eines Polizeibeamten
  • Nichtbeachten der Vorschriftzeichen STOP-Schild oder Verkehrsverbote ohne Zusatzschild, etwa „Anlieger frei“ oder das Verbot der Einfahrt
  • Nichtbeachten anderer Vorschriftzeichen mit der Folge einer möglichen Gefährdung
  • Verstoß gegen das Überholverbot
  • Vorbeifahren an Schul- und Linienbussen, die mit Warnblinklicht an Haltestellen halten, mit mehr als 20 km/h
  • Endgültiges Einordnen zum Linksabbiegen auf Fahrstreifen des Gegenverkehrs
  • Fahrstreifenwechsel ohne Verkehrsbeobachtung
  • Fehlende Reaktion bei Kindern, Hilfsbedürftigen und älteren Menschen

Auch die Häufung kleinerer Fehler kann zum Nichtbestehen führen

  • Mangelhafte Verkehrsbeobachtung
  • Nichtangepasste Geschwindigkeit
  • Vorbeifahren an Schul- und Linienbussen mit Warnblinklicht mit mehr als Schrittgeschwindigkeit, aber nicht mehr als 20 km/h
  • Fehlerhaftes Abstandhalten
  • Unterlassene Bremsbereitschaft
  • Nichteinhalten des Rechtsfahrgebots
  • Nichtbeachten von Verkehrszeichen
  • Langes Zögern an Kreuzungen und Einmündungen
  • Fehlerhaftes oder unterlassenes Einordnen in Einbahnstraßen
  • Fehlerhaftes oder unterlassenes Betätigen des Blinkers
  • Fehlerhafte oder unterlassene Benutzung der Bremsen und vorhandener Verzögerungssysteme
  • Fehler bei der Fahrzeugbedienung
  • Fehler bei der umweltbewussten und energiesparenden Fahrweise

Führerschein-Antrag

Wir helfen Dir gerne. Nach der Anmeldung in Deiner Fahrschule Schnier + Voss musst Du einen Führerscheinantrag bei Deiner Fahrerlaubnisbehörde stellen. Zuständig ist die jeweilige Fahrerlaubnisbehörde der Stadt beziehungsweise des Landkreises, in der Dein Hauptwohnsitz gemeldet ist.

Keine Sorge – wenn Du es wünschst, übernehmen wir gerne den Amtsweg für Dich.

Wie lange es dauert

Die reguläre Bearbeitungsdauer des Führerscheinantrags beträgt etwa 6 bis 8 Wochen.

Ist Dein Führerscheinantrag bearbeitet, wird Dir die Prüfungserlaubnis erteilt. In der Bearbeitungszeit kannst Du schon in der Lern-App üben und den Theorieunterricht besuchen. Der Führerscheinantrag und damit Deine Prüfungserlaubnis ist ein Jahr gültig.

Welche Unterlagen Du brauchst

Folgende Unterlagen werden vom Straßenverkehrsamt benötigt – abhängig davon, ob Du bereits eine Fahrerlaubnis besitzt.

Ich besitze noch keine Fahrerlaubnis

  • Biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Erste-Hilfe-Kurs, 9 Unterrichtseinheiten
  • Kopie vom gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • Mofa zählt dabei nicht als Fahrerlaubnis

Ich besitze bereits eine Fahrerlaubnis, etwa A1, AM oder T

  • Biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Kopie vom gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • Kopie vom Führerschein
  • Erste-Hilfe-Kurs, 9 Unterrichtseinheiten – nötig, wenn der Kurs vor 2017 gemacht wurde

Zusätzlich beim Führerschein mit 17

  • Formular Antragsteller
  • Formular Begleitperson
  • Kopie des Führerscheins der Begleitperson
  • Kopie des Personalausweises der Begleitperson

Für den Lkw- und Bus-Schein

  • Biometrisches Passbild
  • Augenärztliches Gutachten
  • Gesundheitliches Gutachten
  • Erste-Hilfe-Kurs, 9 Unterrichtseinheiten – nötig, wenn der Kurs vor 2017 gemacht wurde
  • Reaktionstest (nur Bus)
  • Kopie vom Personalausweis oder Reisepass
  • Erweitertes Führungszeugnis (nur Bus)

Für Umschreiber mit Führerschein

  • Biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Erste-Hilfe-Kurs, 9 Unterrichtseinheiten
  • Kopie vom Aufenthaltstitel oder der Duldung
  • Amtliche Übersetzung des ausländischen Führerscheins, etwa bei einem international anerkannten Automobilclub
  • Einreisebescheinigung, erhältlich beim zuständigen Ausländeramt
  • Ausländische Fahrerlaubnis im Original

Handicap-Ausbildung

Auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen können bei uns ihren Führerschein machen oder sich auf TÜV-Überprüfungsfahrten vorbereiten.

Junge Frau im Rollstuhl öffnet die Fahrertür eines Autos

Wen wir unterstützen können

  • Paraplegie
  • Hemiparese und Hemiplegie, etwa nach einem Schlaganfall
  • Beinamputation, ein- und beidseitig
  • Hand- oder Armamputation einseitig
  • Beweglichkeitseinschränkung durch Arthrose oder Diabetes
  • Kleinwuchs ab etwa 1,31 m – Sitzprobe erforderlich

Womit unser Audi A3 ausgerüstet ist

  • Automatikgetriebe
  • Handbediengerät für Gas und Bremse
  • Multifunktionsknauf am Lenkrad
  • Linksgas
  • Pedalverlängerungen für Menschen ab 1,31 m Körpergröße

Barrierefreie Fahrschule

Unsere Fahrschulen in Meschede, Dorlar und Hüsten sind barrierefrei.

Simulator

Im stillen Kämmerlein

Unser CARL in Meschede – stressige oder peinliche Situationen gibt es bei ihm nicht.

Er bereitet Dich in einem „stillen Kämmerlein“ auf die ersten praktischen Stunden und die Prüfung vor. Und ganz nebenbei erlebst Du bei ihm regelmäßig Situationen, die man in der Realität lange sucht oder gar nicht erlebt. Ein unschlagbarer Vorteil bei der praktischen Prüfung.

Unter „Praxis“ steht er als „der ideale Stress- und Peinlichkeitskiller“. Wer die Bedienung schon kennt, hat in der ersten echten Fahrstunde den Kopf für den Verkehr frei.

Der Fahrsimulator CARL: Fahrersitz, Lenkrad und Pedale vor drei Bildschirmen mit einer Stadtszene